mobile.de - Deutschlands größter Fahrzeugmarkt


Praxis

Die mitgelieferte Fernbedienung steuert den Receiver in allen Funktionen

Nachdem wir das CQ-D1703N zusammen mit dem Display CY-VM7203N in den Doppel-DIN-Schacht unseres Testfahrzeuges installiert haben, ging es an den Praxistest. Nach dem Einschalten beider Komponenten fährt langsam der Monitor heraus und arretiert in seiner im Menü festgelegten Position. Im Radiobetrieb findet der Receiver schnell die verfügbaren Sender und speichert diese auf die vorgesehenen Stationsspeicher. Dank RDS werden die Sendernamen gut lesbar im kleinen Display des Radios angezeigt. Auf bunte Darstellungen und rythmische Equalizeranzeigen verzichtet Panasonic jedoch. Im Display erscheinen die wichtigsten Informationen – nicht mehr und auch nicht weniger. Schaut man auf den CD-Betrieb, begeistern die vielfältigen Formate, die der Receiver verarbeitet. Neben herkömmlichen CDs liest er die meisten Selbstgebrannten, so dass man auch seine MP3-Sammlung im Auto genießen kann. Dank Giga-MP3 bekommt man so je nach Kompression ca. 70 Stunden Musik auf eine einzige DVD. Wechselorgien gehören damit der Vergangenheit an. Durch die diversen Musikordner kann man dann mit einer kleinen Taste auf dem Radio navigieren. Im Display werden dann die wichtigsten Informationen zum gerade gespielten Titel anzeigt. Nutzt man den angeschlossenen Monitor, stellt auch dieser die Daten zum Musikstück dar, sofern sie auf der Scheibe gespeichert sind. Bei MP3s ist dies jedoch Standard. Die Bedienung des Radios ist ordentlich, wenn uns auch manchmal die relativ kleinen Tasten störten. Während der Fahrt muss man dann schon genau wissen, was man gerade einstellen möchte und welcher Knopf dazu notwendig ist. Die kleine, im Lieferumfang befindliche Fernbedienung hilft da ein wenig weiter, auch wenn die Tasten gleich groß gestaltet sind. Nutzt man den optionalen Monitor, gehts an den Videospaß. Wie vom heimischen DVD-Player gewohnt, bietet hier Panasonic alle Optionen, die die DVD so universell und praktisch machen. Natürlich erlaubt der Receiver die Filmwiedergabe nur, wenn das Fahrzeug steht und die Handbremse angezogen ist. Perfekt, um Wartezeiten zu überbrücken. Schließt man einen zweites Display für die Rücksitze an, können die Kinder während langer Fahrten Filme schauen, während der Fahrer weiterhin dem Radioprogramm lauscht oder den Navigationsansagen vom optionalen Routenplaner gehorcht. Mit 4 x 22 Watt hat der Receiver zudem genug Leistungsreserven, um den Sound auch bei höheren Lautstärken kraftvoll wiederzugeben. Will man noch mehr Power, hilft eine separate Endstufe. Insgesamt hat uns der DVD-Receiver begeistert. Er bietet sich als universelle Unterhaltungsmaschine im Auto geradezu an. Aufgrund des günstigen Anschaffungspreises bekommt er verdient die Auszeichnung Preistipp.


Diesen Artikel weiter empfehlen.