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Navigation

Dank USB-Anschluss kann ein Update per PC problemlos und schnell erfolgen

Ist das gewünschte Ziel eingegeben und die Routenoption gewählt, startet Panasonic mit seiner Berechnung. Dafür lässt sich unser Vorserienmodell gegenüber einigen Konkurrenten ein wenig mehr Zeit. Nicht so tragisch, meinen wir. Ist es doch egal, ob man bei einer mehrstündigen Fahrt 60 oder 70 Sekunden auf das Ergebnis warten muss. Zunächst wird auf dem Display Start- und Zielort verbunden mit einer Linie dargestellt. Ist die Route berechnet, wird hineingezoomt und ein Kartenausschnitt mit dem aktuellen Standort gezeigt. Ob 2D- oder 3D-Kartendarstellung – jeder wie er mag. Im Grundmenü kann bei beiden Darstellungsarten gewählt werden, ob das Panasonic den automatischen Zoom aktivieren soll. Je nach Geschwindigkeit wird so der Kartenausschnitt angepasst. In der zweidimensionalen Darstellung kann dieser sogar dreistufig gewählt werden. So sieht man auf einer schnellen Autobahnfahrt einen größeren Ausschnitt, steht eine Richtungsänderung bevor, wird passend hineingezoomt. Dies funktioniert sehr gut und in jeder Situation hat man den perfekten Überblick. Bei mehrspurigen Kreuzungen helfen zudem Pfeile, um die Fahrtrichtung genau zu erkennen. Die Farbe der Kartendarstellung ist zurückhaltend, die Fahrtroute gelb. So wirkt der Bildschirm nicht ablenkend, der gewählte Weg ist immer gut zu sehen. Ebenso ist der Nachtmodus dunkel genug, damit das Display nicht blendet. Lediglich in der Helligkeitseinstellung für den Tagmodus wünschten wir uns noch eine Stufe mehr. Hier zeigt Panasonic das gleiche Problem wie alle Navi-Displays. Bei hellen Sonnentagen und Lichteinfall direkt aufs Display sind die Anweisungen nicht immer optimal zu sehen.


Alle wichtigen Informationen sofort zu sehen: in der Mitte die aktuelle Straße, der folgende Straßenname, rechts Entfernung, verbleibende Zeit, Ankunftszeit, Höhe und Geschwindigkeit. Links die nächste Richungsänderung
Hier sieht man die identische Anzeige in der 3D-Nachtdarstellung
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wird mit dem bekannten Verkehrsschid gezeigt. Bei Überschreitung erfolgt eine optische und akustische Warnung
Der Fahrspurassistent zeigt mit kleinen Pfellen oberhalb der Straßennamen an, wo man sich einordnen soll. In der Mitte die Berliner Siegessäule als 3D-Grafik
Steht eine Richtungsänderung auf einer Bundesstraße oder auf der Autobahn bevor, zeigt Strada oben das entsprechende Verkehrsschild an
Während der Routenführung kann die Darstellung (2D/3D, Tag/Nacht) geändert sowie Zwischenziele und Sperrungen eingegeben werden. Sonderziele auf der Fahrt können als Liste angezeigt werden

Während der Fahrt wird auf Wunsch der Straßenname der gerade befahrenen Straße sowie die nächste Straße angezeigt. Steht auf einer Autobahnfahrt eine Abfahrt bevor, wird der Name sowie die Nummer der Abfahrt groß und deutlich in typischem Autobahn-Blau bzw. Bundesstraßen-Gelb angezeigt. Eine bessere Übersicht gibt es kaum noch. Der Spurassistent zeigt sogar mit kleinen Pfeilen die Spur an, in der man sich am besten einordnet. Steht eine Richtungsänderung bevor, sieht man links einen Pfeil mit einer Entfernungsangabe. Bei zwei Abbiegemänövern kurz nacheinander werden dann zwei Pfeile eingeblendet, so dass man sofort weiß wie es weitergeht. Zusatzinformationen wie verbleibende Zeit, Rest-km, Geschwindigkeit und Höhe über dem Meeresspiegel zeigt das Panasonic ebenfalls auf Wunsch an. Diese Daten können im Grundeinstellungsmenü ausgeschaltet werden. Fährt man an bekannten Sehenwürdigkeiten oder berühmten Wahreichen wie beispielsweise das Brandenburger Tor oder der Arc de Triomphe vorbei, werden diese als 3D-Grafik eingeblendet. Das unterstützt die Orientierung wesentlich. Über 200 dieser Bauwerke sind im Kartenmaterial hinterlegt und beim nächsten Update sollten einige dazukommen. Während des Praxistests auf unseren Teststrecken im Ruhrgebiet leistete sich das Strada keinerlei Panne. Jede unserer gewählten Touren arbeitete Panasonic souverän ab. Die Anzeigen waren deutlich zu sehen und die Pfeile, die auf ein Abbiegemanöver hinweisen, blendet Strada rechtzeitig ein. Unterstützt werden die optischen Hinweise durch klare Sprachansagen einer freundlichen Dame. Gut verständlich und immer rechtzeitig wird man informiert. Auch schwierige, mehrspurige Kreuzungen brachten das CN-GP50 nicht aus dem Tritt. Sogar eine kurz aufeinanderfolgenden Links-/Rechtskombination inklusive abbiegender Vorfahrt meisterte Panasonic perfekt. Hier mussten viele Konkurrenten die Segel streichen und gaben unverständliche Anweisungen. Auf Autobahnen und besonders in Autobahnkreuzen hilft der Spurassistent, der komfortabel das Einordnen erleichtert. Hier könnten die dargestellten Pfeile jedoch ein wenig größer sein – da muss man schon genau hinschauen. Hilfreich sind sie aber allemal. Die Ansagen geben neben dem reinen Abbiegevorgang auf Autobahnen und Bundesstraßen zusätzlich die Nummer der Straße an: hilfreich, wenn man nicht nur „rechts abbiegen“, sondern „rechts auf die A2 abbiegen“ hört. Eine weitere Besonderheit des Panasonic Strada ist der GPS-Assist, der auch bei eingeschränkter Sicht zum Satelliten die Navigation ordentlich weiterführen soll. Gerade bei Tunnelfahrten oder in engen Innenstadt-Häuserschluchten kann dies schnell weiterhelfen. Viele mobile Navis stellen dann einfach ihre Arbeit ein. Da es sich bei unserem Testmodell um ein Vorseriengerät der ersten Produktion handelt, war diese Funktion noch nicht implementiert und wurde so beim Test nicht berücksichtigt. Beim letztendlichen Seriengerät sollte sie jedoch Panasonic-typisch bestens arbeiten. Wie schon erwähnt, gibt es das Strada als CN-GP50TC inlusive TMC-Empfänger. Entscheidet man sich für diese Variante, wird das externe Modul an der linken Seite des Navis angeschlossen. Zwar klein und flach, aber dennoch benötigt es irgendwo einen Platz im Fahrzeug. Am Modul muss zusätzlich die Wurfantenne verbunden werden. Die Arbeit erledigt es einwandfrei. Den gewünschten Sender, der die Information liefern soll, kann man manuell einstellen oder vom Receiver automatisch suchen lassen. Ebenso hat man die Wahl, ob das Navi im Falle eines Staus automatisch eine neue Strecke berechnen soll. Die anfallenden Staus kann man sich in einer Liste anzeigen lassen, die nach Autobahnnummern sortiert ist. Leider sieht man jedoch nicht auf den ersten Blick, wo und was es ist. Erst nach einem weiteren Klick auf die Anzeige sieht man Länge und Ort der Störung. Auf Wunsch lassen sich zudem alle gemeldeten oder nur die auf der Route befindlichen Verkehrsbehinderungen anzeigen.


Routenführung zweidimensional in der Tag- ....
... und in der Nachtdarstellung
Nutzt man das TMC-Modul, kann der Sender manuell oder automatisch gewählt werden. Dank RDS wird auch der Sendername angezeigt
Staus und Behinderungen zeigt Panasonic in einer Liste an. Gewählt werden kann zwischen Behinderungen landesweit oder Staus auf der gewählten Strecke
Zu jeder Verkehrsbehinderung liegen Detailinformationen vor
Während der Fahrt zeigt das Navi die Probleme in der Karte an

Kartenabdeckung

Albanien, Andorra, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Mazedonien, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, San Marino, Serbien und Montenegro, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, Schweiz, Tschechien, Ungarn, Vatikan


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