
Range Rover 2007 mit neuem 8-Zylinder Dieselmotor und Doppelturbo
Der Name Range Rover steht in der automobilen Nomenklatur für Luxus mit britischem Understatement, herausragende Fähigkeiten in unwegsamem Gelände, Vielseitigkeit und mit der Einführung des Range Rover Sport vor gut einem Jahr auch für Sportlichkeit und Fahrdynamik.
Nach der jetzt erfolgten Überarbeitung des großen Bruders, der ab 27. Oktober bei den 113 deutschen Land Rover-Händlern steht, kommt noch eine Charakteristik hinzu: Bullenkraft. Dafür sorgt der erste in einem Range Rover verbaute Achtzylinder Twin Turbodiesel, der mit 3,6 Litern Hubraum, 272 PS und einem maximalen Drehmoment von 640 Newtonmeter nicht nur bei den Briten für neue Maßstäbe sorgt. Hat der V8-Selbstzünder im Vergleich zum bisherigen Reihensechszylinder-Diesel mit 177 PS doch nicht nur 54 Prozent mehr Leistung und 64 Prozent mehr Drehmoment, ist nicht nur beim Sprint auf 100 mit 9,2 um ganze vier Sekunden schneller. Er besticht bei bereits 1250 Umdrehungen verfügbaren 400 Nm ebenfalls durch seine Durchzugskraft und verliert selbst bei der Schwerstarbeit im schwierigen Gelände nicht seine seidenweiche Laufkultur, die sich auch in einem drastisch verminderten Geräuschniveau im Innenraum bemerkbar macht. Und das ganze mit einem realistischen Durchschnittsverbrauch zwischen 12 und 13 Litern im Vergleich zum bisherigen V6 ‚ also bei praktisch unveränderter Wirtschaftlichkeit. Die beim TDV8 jetzt serienmäßige elektronisch gesteuerte Sechsstufen-Automatik von ZF, eine veränderte Fahrwerksabstimmung inclusive Mittelsperr- und optionalem elektronisch sperrbarem Hinterachsdifferential, Hochleistungsbremsen sowie eine guten Fahrbahnkontakt vermittelnde Lenkung lassen so in Verbindung mit dem "Bullentriebwerk" auch auf Asphalt jede Menge Fahrspaß aufkommen. Und für den Trip ins Gelände steht nach dem Einbau in den Range Rover Sport und Discovery nun auch im Range Rover das Terrain Respons-System serienmäßig zur Verfügung, dass in frappierender Weise je nach Untergrund ‚ Asphalt, Gras/Schnee, Schlamm, Sand, Felsen, automatisch z. B. Niveauregulierung, Motormanagement, Bergabfahr- und Traktionskontrolle sowie das Automatikgetriebe einstellt. Bedient wird es kinderleicht über einen Drehschalter in der neu gestalteten Mittelkonsole.
Nur Feinschliff, den aber konsequent, gab es im bislang schon üppigen und luxuriösen Innenraum. Zusätzliche Staumöglichkeiten inclusive eines zweigeteilten Handschuhfachs, ein optimiertes Airbagsystem inclusive Knieairbag, eine neu gestaltete, übersichtliche Mittelkonsole sowie eine spürbar leistungsstärkere Lüftung und Klimatisierung. Ebenfalls überarbeitet wurden die Schalter und Bedienungseinheiten sowie das Audiosystem und die Vordersitze sind jetzt mit aktiven Kopfstützen und Sitzheizung ausgestattet. In Summe dann doch jede Menge Verbesserungen, während von außen der flüchtige Betrachter schon Mühe hat, den neuen Modelljahrgang zu identifizieren. Neue Stoßfänger und Scheinwerfer und ein gelifteter Kühlergrill sind noch die markantesten Veränderungen. Was bei dem klassischen Outfit des Off Road-Klassikers ja aber kein Nachteil sein muss, zumal der "typische" Range Rover-Fahrer nach Erkenntnissen der Marketing-Strategen ohnehin allzu heftige Design-Veränderungen nicht mag.Diese Stammklientel wird also vom neuen Jahrgang nicht geschockt werden. Und auch nicht vom Preis der TDV8-Versionen, die künftig 85 Prozent aller Range Rover-Verkäufe in Deutschland ausmachen sollen.
Grundpreise: ab 74,900 Euro
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- 3,6-Liter TDV8 Twinturbo-Dieselmotor mit 272 PS
- 4,2-Liter V8-Kompressormotor mit 396 PS
- 4,4-Liter V8-Saugmotor mit 306 PS
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