
Mercedes-Benz S 600 Guard
S-Klasse mit Sonderschutz ab Werk
Flaggschiff der Mercedes-Benz Guard-Modellpalette ist seit Oktober 2006 der neue S 600 Guard auf Basis der S-Klasse mit langem Radstand von 3165 Millimetern. 517 PS und ein maximales Drehmoment von 830 Newtonmetern sorgen für kraftvoll-souveränen Vortrieb, lassen die rund 1400 Kilogramm Mehrgewicht im Alltag fast vergessen und bieten im Ernstfall die Möglichkeit, schnell aus einem Gefahrenfeld zu entkommen.
Praktisch ungeschmälert erhalten bleiben das Raumkonzept, das allen vier Passagieren First-Class-Luxus bietet, der exzellente Fahrkomfort und das souveräne Fahrverhalten des Serienmodells der neuen S-Klasse. Eine großzügige Dimensionierung der Fahrwerkkomponenten und der Bremsen stellt sicher, dass sich die Mercedes-Benz S-Guard-Limousine durch ein nahezu serienidentisches Fahrverhalten auszeichnet und dem Fahrer stets ein bestmögliches Fahrgefühl vermittelt. Überdies ist das Fahrwerk so ausgelegt, dass der Mercedes-typische Komfort trotz des höheren Gewichts erhalten bleibt.
Geschlossener Schutzkäfig
Dank seiner bereits im Werk integrierten Schutzelemente aus hochlegierten Spezialstählen und Panzerglas, welche die Fahrgastzelle als Schutzraum vollkommen umgeben, bietet das neue Spitzenmodell der Mercedes-Benz Guard-Modelle einzigartige Sicherheit gegen Anschläge und Bedrohungen durch Gewaltverbrechen. Die Armierung hält Gewehrprojektile aus dem militärischen Bereich auf und entspricht damit der Euro-Norm der Widerstandsklasse B6/B7. Überdies erfüllt der
S 600 Guard hinsichtlich Anschlägen mit Sprengmitteln und Handgranaten weitere Zusatzanforderungen, die keine Norm verlangt, bei öffentlichen und unabhängigen Institutionen aber erfolgreich geprüft wurden.
Alle Innovationen der neuen S-KlasseSelbstverständlich ist der Mercedes-Benz S 600 Guard mit den gleichen technischen Innovationen ausgerüstet, die das Mercedes-Topmodell zum Vorbild für die gesamte Pkw-Entwicklung und zur weltweit meistverkauften Luxuslimousine machen. Dazu zählen wichtige Neuentwicklungen wie der Bremsassistent PLUS und die neuartige PRE-SAFE-Bremse in Verbindung mit DISTRONIC PLUS mit Radarsensorik, der Nachtsicht-Assistent und der präventive PRE-SAFE-Insassenschutz mit zusätzlichen Funktionen. Die Radarsensoren des Bremsassistenten PLUS (BAS PLUS) erfassen vorausfahrende Autos. Bei geringem Abstand oder bei zu schneller Annäherung an das vorausfahrende Fahrzeug warnt das System. Droht ein Zusammenstoß, berechnet es blitzschnell die optimale Bremskraftunterstützung, die es bei der Bremsbetätigung durch den Fahrer sofort zur Verfügung stellt -- selbst wenn er zu leicht auf das Pedal tritt. Die weltweit einzigartige PRE-SAFE-Bremse ergänzt den Bremsassistenten PLUS (BAS PLUS) und geht noch einen Schritt weiter. Das System bremst das Auto bei akuter Unfallgefahr mit rund 40 Prozent der maximalen Bremsleistung automatisch ab. So lässt sich die Zahl der Auffahrunfälle und das Verletzungsrisiko der Fahrzeuginsassen deutlich verringern.
Den Bremsassistenten PLUS und die PRE-SAFE-Bremse kombiniert Mercedes-Benz mit dem ebenso einzigartigen Insassenschutzsystem PRE-SAFE, das in der neuen S-Klasse noch mehr Sicherheitsfunktionen bietet. PRE-SAFE erkennt unfallträchtige Situationen bereits im Ansatz: Übersteigt die Bremsverzögerung ein bestimmtes Niveau oder droht Schleudergefahr, strafft das System vorsorglich die vorderen Gurte und pumpt Luftpolster in den Multikontursitzen auf, die Fahrer, Beifahrer und Fondpassagiere umschließen und abstützen.
Neuer Assistent für den Stop-and-go-Verkehr
Der Bremsassistent PLUS ist in Kombination mit dem ebenfalls weiterentwickelten Abstandsregel-Tempomaten DISTRONIC PLUS lieferbar. Dieses radargestützte System hält im Stop-and-go-Verkehr den gewünschten Abstand zum vorausfahrenden Auto, bremst die Limousine mit bis zu 4 m/s2 - wenn nötig - automatisch bis zum Stillstand ab und beschleunigt sie nach Eingabe des Fahrers wieder auf die programmierte Geschwindigkeit. Zum Ausstattungspaket mit Bremsassistent PLUS, PRE-SAFE-Bremse und DISTRONIC PLUS gehört auch ein neuer Parkassistent auf Basis der Radartechnik. Das System warnt beim Rückwärtsfahren frühzeitig vor einer drohenden Kollision.
Mit Infrarot-Scheinwerfern mehr Sicherheit im Dunkeln
Mit einem neuartigen Nachtsicht-Assistenten leistet Mercedes-Benz einen weiteren Beitrag zur Verringerung des Unfallrisikos bei Dunkelheit. Das System basiert auf dem Infrarotlicht, das für das menschliche Auge unsichtbar ist und deshalb entgegenkommende Autofahrer nicht blendet. Zwei Infrarotscheinwerfer beleuchten die Fahrbahn und vergrößern die Sichtweite des Autofahrers bei eingeschaltetem Abblendlicht deutlich. Eine Infrarotkamera an der Innenseite der Frontscheibe nimmt das reflektierte Bild der Straßenszene auf, die auf dem Display des Kombi-Instruments erscheint.
Bedienkonzept mit COMAND-Controller und Direktwahltasten
Weiter entwickelt wurde das Bedienkonzept. Sein wesentliches Merkmal ist der schnelle Zugriff auf besonders häufig genutzte Funktionen. Je nach Gewohnheit steuert der Autofahrer zum Beispiel Autoradio, TV-Empfänger, CD/DVD-Wechsler, Telefon und Navigation entweder über konventionelle Schalter, Tasten im Multifunktions-Lenkrad oder mit dem weiterentwickelten COMAND-System. Das „Cockpit Management and Data System" -- kurz COMAND -- präsentiert sich in neuem Design und bietet noch mehr Möglichkeiten. Als zentrales Bedienelement dient der neue COMAND-Controller auf dem Mitteltunnel. Mit ihm werden die Haupt- und Untermenüs ausgewählt und die Funktionen aktiviert. Unter dem Deckel der Handauflage verbirgt sich die Telefontastatur.
Preis: je nach Ausstattung bzw. Schutzklasse
Sonderschutzspezifische Ausrüstung des neuen S 600 Guard:
* Ein Notfallfrischluftsystem (SA), das wirkungsvoll gefährlichen gasförmigen Stoffen entgegenwirkt. Sensoren registrieren Rauch oder Reizgas, worauf die Klimaanlage automatisch die Frischluftzufuhr von außen sperrt. Zusätzlich erzeugt Frischluft aus einer bordeigenen Pressluftflasche im Innenraum einen leichten Überdruck, sodass von außen selbst feinste Stoffe und Gase praktisch nicht in den Passagierraum eindringen können. Das Notfallfrischluftsystem kann vom Fahrer prophylaktisch auch manuell ausgelöst werden.
* Eine Feuerlöschanlage mit zwölf Düsen und zwei Flaschen Löschmittel. Auslösung entweder über Hitzesensoren oder manuell.
* Eine von der Bordelektronik unabhängige pneumatische Notbetätigung für die Fensterheber.
* Eine Heckdeckel-Notöffnung, die die Befreiung aus dem Kofferraum mittels eines Schalters auf der Innenseite des Heckdeckels erlaubt.
* Ein Sonderschutztank, der Löcher von Projektilen selbsttätig verschließt.
* Auf Wunsch ein Gefährdeten-Alarm-System. Es lässt sich von jedem Platz im Fahrzeug auslösen, verriegelt daraufhin die Türen, um einen geschützten Raum zu schaffen, und alarmiert mittels akustischen und optischen Signals die Umwelt. Außerdem stellt es über eine Gegensprechanlage die Kommunikation mit der Außenwelt sicher.
* Eine Rückkamera, die der Überwachung des Bereichs hinter dem Fahrzeug dient.
* Ein beheizbares Spezialglas für die Frontscheibe und den Sichtbereich im Spiegeldreieck.
* Eine stufenlose Türarretierung für alle Türen.
* Die Türen im Fond, die die letzten Millimeter selbsttätig schließen.
* Elektrische Rollos im Fond, die die bisher eingesetzten Vorhänge ersetzen, um im Verkehr noch weniger aufzufallen.
Mehr mobile Sicherheit geht nicht. Mercedes-Benz wird seinem Ruf mal wieder gerecht und zeigt was möglich ist
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